8 Tipps für angehende Chor-Sänger

tipps_chor_sängerFalls du dich entschlossen hast, einem Chor beizutreten, dann habe wir nachfolgend für dich acht Tipps, die dir den Einstieg erleichtern können.

Tipp 1 – Die Stimme trainieren

Jeder kann singen und seine Stimme in einem Chor trainieren. Stimmübungen, sowie Gehörbildungs- und Atemübungen sind der erste Schritt für angehende Chor-Sänger.

Tipp 2 – Die richtigen Töne treffen

Das Tönetreffen gelingt nur mit geübter Stimme. Angehende Sänger müssen genau hinhören, und üben, die Töne zu erkennen und diese nachzusingen. Es empfiehlt sich dafür den alltäglichen Geräuschpegel zu senken, um die Töne besser zu treffen.

Tipp 3 – Entspannte Singhaltung

Am besten ist es in optimaler Haltung mit geradem Rücken im Stehen zu singen. Der Kopf sollte dabei auf der Wirbelsäule im Gleichgewicht sein. Entspannte Schultern und lockere Knie, sowie fest stehende Füße sind eine relaxte Singhaltung. Wer im Sitzen singt, muss unbedingt aufrecht sitzen Sitzposition.

Tipp 4 – Pflege der Stimme

Die Stimme benötigt viel Flüssigkeit, in Form von stillem lauwarmen Wasser.
Darüber hinaus ist lautes Sprechen tabu und schweigen zwischendurch ist empfehlenswert. Vor Chorproben muss die Stimme mit Tonfolgeübungen zur Stimmlockerung aufgewärmt werden.

Tipp 5 – Erkältung mit Heiserkeit

Bei Heiserkeit muss eine Singpause eingelegt werden und man sollte nicht sprechen. Sind die akuten Beschwerden weg, sollte trotzdem noch eine Woche mit der Chorprobe gewartet werden.

Tipp 6 – Gute Laune

Mit guter Laune singt man locker und befreit. Wut spannt die Muskeln im Körper an. Traurigkeit quetscht die Stimme. Singen allerdings bessert die Laune auf.

Tipp 7 – Kein Lampenfieber mehr

Lampenfieber mit schweißnassen Händen, weichen Knien, und ein trockener Hals quält viele Sänger. Atemübungen kurz vor dem Auftritt können diese Aufregung lindern.

Tipp 8 – Das Atmen trainieren

Atemübungen für das Zwerchfell und die Bauchmuskulatur können überall vollzogen werden und sind wichtig. Jeden Tag dreimal Kerzen auszublasen, ist eine gute Übung für das Zwerchfell. Die Bauchmuskeln werden einfach trainiert, indem man jeden Tag dreimal den Mund formt, als würde man ein ü sprechen wollen. Dabei wird die Luft durch den Mund eingeatmet, angehalten und durch den Mund ausgeatmet.

Chor-Singen ist gesund

chor-singen-gesund1In diesem, unserem ersten Artikel, möchten wir eine Motivation für das Chor-Singen geben und dabei besonders die positiven gesundheitlichen Aspekte des Chor-Singens beleuchten.

Die Kraft des Singens

Wer schon einmal bei einer längeren Chorprobe dabei war, der kennt das zufriedene Gefühl und die Müdigkeit, wenn die Probe vorbei ist. Beim Chorsingen wird der komplette Körper gefordert, obwohl man eigentlich nur singt. Ganz gleich. Ob unter der Dusche, oder beim Autofahren oder gemeinsam mit anderen in einem Chor, Singen stärkt das Immunsystem und bereitet Glücksgefühle. Sogar das Herz schlägt bei Sängern im Chor während des Singens im gleichen Takt.

Der Klang der eigenen Stimme

Jede Stimme ist einzigartig und ist ein Instrument, das immer mit dabei ist. Der Grundton der Stimme wird aus einem in der Lunge entstehenden Luftstrom erzeugt. Dieser setzt sich im Kehlkopf unter die Stimmlippen und bringt diese zum Schwingen. Die dehnbaren Stimmlippen und der Kopfraum geben dem Klang eine ganz persönliche Note.

Die Stimme mit Singen jung halten

Beim Singen ist wichtig, dass eine Balance zwischen Überspannung und einem kraftvollen Stimmtraining vorhanden ist. Eine Gesangsschulung macht die Stimmbänder dicker und straffer. Die Muskeln vergrößern, und kräftigen den Klangraum. Vor allem ältere Personen profitieren von diesem Prozess. Besonders Frauen in den Wechseljahren bekommen schwächere Muskeln des Kehlkopfs und die Dehnbarkeit der Fasern reduziert sich. Die Stimme wird dumpfer und altert. Singen kräftigt die Muskulatur und beugt einer Greisenstimme vor.

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Ein stärkeres Immunsystem durch Singen

Um in einem Chor mitsingen zu können, spielt das Alter keine Rolle. Singen beeinflusst den Körper positiv. Eine Studie ergab, das Chor-Singen sich positiv auf das lokale Immunsystem der oberen Atemwege auswirkt. Vor und nach einer Stunde Singens wurden die
Veränderungen im Vergleich zum Anhören von Musik untersucht. Nach dem Singen wurde im Speichel eine größere Menge an Immunglobulin A nachgewiesen, welches sehr wichtig ist, um Krankheitserreger im Bereich der oberen Atemwege zu bekämpfen. Dies liegt daran, dass Singen die Schleimhäute besser durchblutet und dadurch die Körperabwehr nachhaltig positiv beeinflusst.

Singen macht gute Laune

Singen wirkt sich auf die körperliche, sowie auf die seelische Gesundheit positiv aus. Die Stimmung beziehungsweise die Laune verbessert allerdings nur das Chorsingen. Der Organismus von Chorsängern produziert das „Kuschelhormon“ Oxytocin vermehrt. Dieses Hormon ist sehr gut für die Harmonie und somit kann man abschließend sagen, dass Singen alleine, oder im Chor, ein echter Gesundheitserreger im positiven Sinne ist.

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