Unsere Schnitzeljagd durch Dresden

schnitzeljagd-dresdenWir fanden, es wurde mal wieder Zeit! Zeit für einen tollen gemeinsamen Ausflug. Nach ein paar Überlegungen fiel dann die Entscheidung auf die wunderschöne Stadt Dresden. Aber eine einfache Stadtführung? Das wollten wir nicht. Also suchten wir nach etwas, dass für uns passend, zugleich spannend und für uns als Gruppe, leicht zu planen war. Zur Auswahl standen mehrere Schnitzeljagden aus denen wir uns eine aussuchten: Unsere Wahl fiel auf die „Schnitzeljad durch die Dresdender Altstadt„. Genau das, was wir gesucht hatten. Bei der Schnitzeljagd waren wir unabhängig von einem Stadtführer, konnten unsere Zeit selbst einteilen und konnten Pausen einlegen, wann wir wollten. Außerdem konnten wir an einigen schönen Sehenswürdigkeiten länger verweilen und den Anblick genießen.

Der Beginn mit der Box

Den Anfang machte eine Box, in der alles wichtige für unseren Ausflug vorhanden war. In der Box befanden sich insgesamt 11 geschlossene Umschläge in denen wir 11 verschiedene Rätsel fanden. Sobald wir ein Rätsel gelöst hatten, durften wir den nächsten Umschlag öffnen, der uns zur nächsten Sehenswürdigkeit brachte.

Außerdem in der Box inbegriffen war ein Gutschein für ermäßigten Eintritt in das Verkehrsmuseum Dresden. Leider nicht in der Box dabei waren Eintrittsgelder für die verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder für die Führungen dort. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel müssen noch zusätzlich zum Reisebudget dazu gerechnet werden.

Die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

Unsere Schnitzeljagd führte uns zu allen Sehenswürdigkeiten, die Dresden so einmalig und wunderschön macht. In unserem Begleiter, der Box, befanden sich zu allen Sehenswürdigkeiten genauere Beschreibungen, sowie geschichtliche Hintergründe, wichtige Informationen und zu den Verwendungen heute.
Wir begannen also am Theaterplatz, gleich in der Nähe der einmaligen Semperoper. Der Weg ging weiter Richtung Augustusbrücke und der Katholischen Hofkirche. Auch wunderschön anzusehen: Die Frauenkirche, das Dresdner Residenzschloss und der Dresdner Zwinger. Außerdem auf dem Weg liegen die Hochschule für Bildende Künste, mit der Kuppel die man schon von weitem sehen kann, und die architektonisch einmalige Neue Jüdische Synagoge.

Zeitliche Einteilung und Pausen

Da wir weder an Zeiten noch an einen Stadtführer gebunden waren, konnten wir uns unsere Pausen selbst einteilen. So blieb genügend Zeit, in dem ein oder anderen Cafe und Restaurant zu verweilen oder auch mancher Sehenswürdigkeit mehr Zeit widmen, weil es einfach so viel zu erkunden gab, dass wir länger dort blieben als bei anderen.

Einer unserer jüngeren Chor-Mitglieder lies sich von einem Hoverboard-Verleih in seinen Bann ziehen. Auch die Zeit konnten wir uns nehmen, damit der kleine das Fahren mit so einem Board einmal ausprobieren konnte. Am liebste hätte er das Board direkt gekauft und hätte damit die Stadtführung fortgeführt. Allerdings verkaufte der Verleiher keines seiner Boards und empfahl uns stattdessen, dass wir uns bei einem Hoverboard-Test informieren sollten, um ein passendes Board zu finden.

Auch an dem Hoverboard-Intermezzo zeigt sich: Wir hatten keinerlei Zeitdruck, keine Hetzerei von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten und ein entspannter Tag mit Erholung und viel zu sehen und zu lernen. Wir hätten unsere „Jagd“ sogar auf mehrere verschiedene Tage legen können und wir hätten trotzdem alles gesehen, wohin uns unsere Box und unsere Rätsle uns führte, da Papier keine Zeitnot hat und wir unseren „Stadtführer“ praktisch für die nächsten Wochen für uns reserviert hatten.

Das Fazit

Einmal eine etwas neue und andere Art eine Stadt auf eigene Faust erkunden zu können. Man muss nicht immer die ganze Zeit auf die Uhr sehen, um alles in der vorgebeben Zeit zu schaffen oder um den Anschlus an den Stadtführer nicht zu verpassen. Trotzdem bekommt man durch die Box alle wichtigen Informantionen und hat nicht das Gefühl irgendetwas wichtiges zu verpassen.

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